Ökologische Sünden sollen Teil des Katechismus werden

Papst Franziskus hat am Freitag verkündet, dass die Kirche darüber nachdenke, den Katechismus um „ökologische Sünden“ zu erweitern. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA beruft sich dabei auf eine Audienz gegenüber Rechtsexperten, die sich mit Umweltverbrechen befassten. Dabei äußerte der Heilige Vater: „Wir denken darüber nach, ökologische Sünden, Sünden gegen unser gemeinsames Haus, in den Katechismus einzuführen.“ Ein grundsätzlicher Sinn für Gerechtigkeit würde verlangen, das Verbrechen gegen die Umwelt – Franziskus bezog sich hierbei explizit auf Konzerne – nicht unbestraft bleiben dürften. Der Papst rief dabei auch in Erinnerung, dass die Kirche auch ökologische Verbrechen auf der Amazonas-Synode besprochen habe. Er sprach in diesem Sinne von einem „Ökozid“.

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