Kahlschlag auf dem Arbeitsmarkt geht weiter: Kurzarbeit und Massenentlassungen im November

Am Samstag gab es wieder schlechte Nachrichten aus der Schlüsselindustrie Deutschlands, dem Autobau. Der Focus berichtet, dass die Probleme bei Daimler noch „viel schlimmer als gedacht“ sind. Wer sich halbwegs beruhigt zurücklehnen will, weil Daimler ja wie ein Fels in der Brandung steht… mitnichten:

Nach 13 Jahren Dieter Zetsche wird auf der Chefetage von Daimler nicht gekehrt, sondern gekärchert. Nachfolger Ola Källenius aus Schweden geht mit dem Hochdruckreiniger durch die Flure. Die mit rund 6.000 Mitarbeitern besetzte Holding, die Ex-Chef Jürgen Schrempp einst als „Bullshit-Castle“ bezeichnet hatte, durchlebt traumatische Stunden:

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Bis 2022 muss Daimler seine Personalkosten um rund 1,4 Milliarden Euro reduzieren: Eine Milliarde Euro sollen bei Mercedes-Pkw, 100 Millionen Euro bei Mercedes-Vans und 300 Millionen Euro bei Daimler-Trucks eingespart werden. Und gespart wird nicht bei Kunststoff und Blech, sondern beim Menschenmaterial.

Auch hier dürfen wir uns also auf Massenentlassungen einstellen. Allein in den Führungsetagen werden 1.000 Stellen wegfallen, und an diese geht man ja immer sehr ungern. Die Belegschaft von 175.000 Normal-Beschäftigten kann aber mit betriebsbedingten Kündigungen erst ab 2019 dezimiert werden.

Die Kostenbelastungen zur Erreichung der CO2-Ziele erforderten „umfassende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung“ in allen Unternehmensbereichen, sagte Konzernchef Ola Källenius zur Begründung.

Anderswo geht das aber im großen Stil. Werfen wir einen Blick in die Runde und erbleichen. Das Schlachten am Arbeitsplatz geht ununterbrochen weiter. Auffällig ist, wie viele Zulieferer für die Autoindustrie dabei sind. Immer öfter wird auch benannt, warum: Wegen der CO2-Vorschriften. Hier eine Auswahl:

Deutlicher Auftragseinbruch: Rexroth weitet ab Dezember Kurzarbeit aus

Ein deutlicher Auftragseinbruch führt in Werk I und II der Lohrer Bosch Rexroth AG ab 1. Dezember zu einer Ausweitung der Kurzarbeit von derzeit rund 150 auf dann rund 400 Mitarbeiter. Ab Januar könnte die Kurzarbeit noch weiter um sich greifen.

Porzellan-Manufaktur Meissen streicht 200 Stellen:

Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen will ein Drittel ihrer Stellen streichen. Damit reduziere sich die Zahl der Mitarbeiter von 619 auf 418, teilte das Traditionsunternehmen mit.

Osram-Betriebsrat bangt um Firmenstandort mit 670 Mitarbeitern

2008 arbeiteten am Berliner Standort noch 2200 Beschäftigte. Bis Ende 2021 dürften es unter 500 sein. CEO Berlin verteidigte die Sparpläne zuletzt. (…) Osram müsse auf die geringere Nachfrage nach Halogen-Leuchten reagieren. 2018/19 rutschte das Unternehmen mit 343 Millionen Euro in die roten Zahlen.

Osram will in Deutschland weitere 800 Stellen abbauen

Osram will in Deutschland offenbar weitere Stellen abbauen. Das Unternehmen wolle 800 von derzeit 5.600 Arbeitsplätzen in der Bundesrepublik streichen, heißt es in einer von der IG Metall verbreiteten Stellungnahme.

Edelstahlwerken in Krefeld drohen Stellenstreichungen – 640 Mitarbeiter fürchten um ihren Job

Die Produktion der „Deutsche Edelstahlwerke“ soll um 150.000 Tonnen heruntergesetzt werden. Für den Standort Krefeld dürfte das einige Stellenstreichungen zur Folge haben. Der börsennotierte Stahlkonzern Schmolz + Bickenbach AG mit Sitz in der Schweiz hat angekündigt, seine „Personalrestrukturierungsmaßnahmen“ fortsetzen zu wollen (…) von ursprünglich geplanten 850.000 Jahrestonnen an Stahlprodukten auf 700.000. Für 150.000 Tonnen weniger wird logischerweise auch weniger Personal benötigt.

Kureta in Stadtallendorf wird geschlossen

Die Konzernleitung von FoamPartner plant die Schließung ihres Werks Kureta GmbH in Stadtallendorf bis zum 30. Juni 2020. Etwa 60 Mitarbeiter sind derzeit bei Kureta beschäftigt. Die Mitarbeitenden wurden am Freitag (15. November) in einer Versammlung durch die Geschäftsleitung über diesen Entscheid informiert. Mit dem Betriebsrat werde jetzt über einen Interessenausgleich und Sozialplan verhandelt, teilte die Konzernleitung mit.

Große Sorge um Job-Abbau bei Magna Steyr -1.800 Jobs im Feuer

1.800 Jobs wackeln – Konzern will zum jetzigen Zeitpunkt nicht darüber sprechen. Ursache für Kündigungen ist augenscheinlich die Krise in der Automobilbranche, die auch andere namhafte Unternehmen im In- und Ausland bereits getroffen hat. Der Jobabbau bei Magna in Graz soll dem Vernehmen nach nicht mehr vor der Landtagswahl am 24. November öffentlich kommuniziert werden, damit daraus keine politischen Wellen entstehen, zitiert der „Kurier“ einen Insider.

Insolvenz trifft Buchungen, Thomas Cook streicht Reisen für 2020

Die deutsche Thomas-Cook-Tochter streicht auch die für das kommende Jahr gebuchten Reisen. Damit verdichten sich auch die Zeichen, dass die deutsche Tochter des insolventen Reisekonzerns nicht mehr zu retten ist.

Prestigeprojekt gestoppt: Adidas schließt seine Speedfactory

Ein herber Rückschlag ist das auch für den Kfz-Zulieferer Oechsler, der das Werk in Ansbach für Adidas betreibt – und der Millionen darin investiert hat. Oechsler muss nun entscheiden, wie es mit den Anlagen und den dort beschäftigten Mitarbeitern weitergeht.

Röthlein: Spedition Gerhardt meldet Insolvenz an

Das Transportunternehmen Gerhardt in Röthlein (Lkr. Schweinfurt) ist pleite. 235 Beschäftigte müssen jetzt bangen, wie es weitergeht. Laut Insolvenzrichter Thomas Olbermann haben die Geschäftsführer der Gerhardt Transport GmbH am Dienstag den Insolvenzantrag gestellt. Er habe daraufhin am Freitagmittag die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet, sagte der Schweinfurter Amtsgerichtsdirektor. Voraussetzung dafür ist ausreichend Insolvenzmasse, um die Kosten des Verfahrens zu decken. 2013 war die Gerhardt Transport GmbH vom bayerischen Wirtschaftsminister als Unternehmen unter „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet worden.

IAC baut in drei Schritten 101 Arbeitsplätze ab

Automobilkrise hautnah: Der Zulieferer IAC (International Automotive Components) wird bis Herbst nächsten Jahres insgesamt 101 Arbeitsplätze streichen. Betroffen sind Mitarbeiter der Werke in Plattling und Zwiesel. Sie wurden über den am Mittwoch vergangener Woche vereinbarten Sozialplan in einer Betriebsversammlung am Samstag unterrichtet.

MTD will bis zu 195 Stellen streichen

MTD, Hersteller von motorisierten Gartengeräten, baut am Standort Saarbrücken-Bübingen und am Lagerstandort in Hornbach insgesamt bis zu 195 Stellen ab. Das Unternehmen reagiert damit auf Veränderungen im Markt. Geräte mit Verbrennungsmotoren seien stark rückläufig und würden mehr und mehr durch neue, elektrisch betriebene Produkte abgelöst. Von dieser Entwicklung ist auch die MTD Products AG betroffen: Der Absatz benzinbetriebener Geräte nimmt stetig ab, und das Unternehmen muss sich dieser Veränderung nachhaltig anpassen.

Belegschaft in großer Sorge: 180 Jobs bei Venator in Homberg in Gefahr

Schocknachricht für die Mitarbeiter des Chemieunternehmens im Duisburger Westen. Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurde der Belegschaft am Mittwoch mitgeteilt, dass am Standort Homberg 180 Arbeitsplätze abgebaut werden müssen.

Windkraft-Riese Enercon streicht 3000 Jobs

Die Krise der deutschen Windenergiebranche verschärft sich. Beim größten deutschen Hersteller Enercon sollen harte Einschnitte nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ 3000 Arbeitsplätze kosten.

Anlagenbauer Dürr streicht Hunderte Stellen bei Tochterfirma Homag

Beim Schwarzwälder Maschinenbauer fallen bis Ende nächsten Jahres zahlreiche Jobs der schwachen Auftragslage zum Opfer. Ein Werk wird geschlossen. Der Maschinenbauer Dürr streicht bei seiner Tochterfirma Homag rund 350 von 4.100 Stellen in Deutschland und stellt deren Produktion im niedersächsischen Hemmoor ein.

Job-Verlust: Outokumpu will 200 Stellen in Krefeld streichen

Um die 200 Arbeitsplätze will der Stahlhersteller Outokumpu Nirosta in Krefeld streichen. Bereits im kommenden Jahr will das Unternehmen die Jobs am Standort Oberschlesienstraße abbauen. Derzeit arbeiten dort in Produktion, Verwaltung und weiteren Firmenbereichen rund 1300 Männer und Frauen.

13.000 Stellen in Gefahr: Baden-Württemberg in der Wirtschaftskrise – Die Zündkerze als Grablicht

Jahrelang war Baden-Württemberg das Musterländle der deutschen Wirtschaft. Nun reißt die Krise der Autoindustrie die Region mit nach unten. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe sind nach neuesten Zahlen im August gegenüber dem Vorjahr um knapp 16 Prozent eingebrochen. Das ist der dritte Negativmonat in diesem Jahr. Die Zahl der Betriebe, die bei den Arbeitsagenturen Kurzarbeit anzeigen, ist allein im September im Vergleich zum Vormonat um rund 40 Prozent gestiegen. Zuletzt ging es um den Erhalt von 13.000 Stellen.

Wohl 200.000 Fahrzeuge weniger – Audi dampft deutsche Produktion ein

Laut Handelsblatt sehen die Planungen vor, dass in den beiden deutschen Stammwerken in Ingolstadt und Neckarsulm die Produktionskapazitäten um jeweils rund 100.000 Stück pro Jahr gedrosselt und die Kosten drastisch gesenkt werden. Zudem drohe ein Stellenabbau in Deutschland, der allerdings sozial verträglich gestaltet werden solle. Für ihre Zustimmung forderten die Arbeitnehmer eine langfristige Absicherung der beiden Standorte mit insgesamt rund 60.000 Mitarbeitern.

Maschinenbaukrise: Dunkermotoren will im Schwarzwald viele Stellen streichen

Traditionsunternehmen plant unter anderem, befristete Jobs auslaufen zu lassen,

Offenbar deutlich über hundert Stellen betroffen, monatelange Flaute bei Aufträgen,

Mitarbeiter sollen am Dienstag auf Betriebsversammlung informiert werden,

130 Jobs in Trier in Gefahr JTI-Gesamtbetriebsrat berät über Stellenabbau

Der Zigarettenhersteller JTI will am Standort Trier rund 130 Stellen abbauen. Das teilte eine Unternehmenssprecherin dem SWR mit. Grund seien Umstrukturierungen im Konzern.

Golfino beantragt Insolvenz

Mit zunächst dürren Worten teilte der Hersteller von Golfbekleidung, Golfino aus dem holsteinischen Glinde bei Hamburg mit: „Die Golfino AG wird heute, am 15. November 2019, beantragen, über das Vermögen der Golfino AG ein Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zu eröffnen.“

Insolvenz: Senvion – Nur 70 Hamburger Beschäftigte behalten ihre Jobs

Hamburg. Nach dem Verkauf von Teilen des insolventen Windkraftanlagen-Bauers Senvion an den großen Konkurrenten Siemens Gamesa, werden nur etwa 70 der einst gut 500 Beschäftigten in der Hamburger Konzernzentrale ihren Arbeitsplatz behalten.

Weitere etwa 150 Mitarbeiter bleiben zunächst noch einige Monate im Unternehmen, um laufende Projekte wie den Bau eines neuen Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee abzuschließen und den Wechsel zum neuen Eigentümer zu organisieren.

Aus für 900 Mitarbeiter: Fahrplan bei Prinovis-Druckerei steht

Es ist das Aus für rund 900 Mitarbeiter in Nürnberg: Das Unternehmen Bertelsmann schließt zum 30. April 2021 einen Standort der Tochter Prinovis in Nürnberg. Grund dafür ist der Rückgang von Aufträgen in der Druckbranche. Prinovis druckt unter anderem das Glamour-Magazin oder den Ikea-Katalog. Betroffen sind rund 900 Beschäftigte, darunter etwa 250 Mitarbeiter mit Leih- oder Werkverträgen.

Jobs bei Tabakkonzern gestrichen: 950 Beschäftigte protestieren gegen Philip Morris

Die Mitarbeiter der Philip-Morris-Zigarettenfabrik stehen in gelben Westen vor dem Werksgelände in der Neuköllnischen Allee. Der Lärm von vielen hundert Trillerpfeifen ist ohrenbetäubend. Die Beschäftigten der Berliner Niederlassung des US-amerikanischen Tabakkonzerns halten an diesem Freitag eine Mahnwache ab. Sie machen ihrem Ärger über den Abbau von 950 Arbeitsplätzen Luft. Philip Morris will zum Jahreswechsel die Zigarettenproduktion in Berlin nach 47 Jahren einstellen. Nun kämpfen Mitarbeiter und Betriebsrat um einen fairen Sozialplan.

Stellenabbau: Produktion bei Semikron in Nürnberg steht still

Zwangspause bei Semikron: Bei dem nach eigenen Angaben weltweit führenden Hersteller von Leistungselektronik steht diese Woche in Nürnberg die Produktion still. Der Grund: sinkende Auftragseingänge, wie die Geschäftsleitung erklärt. „Dem zu erwartenden Umsatzrückgang und den damit verbundenen verminderten Einnahmen müssen wir jetzt mit vorausschauenden Maßnahmen gegensteuern und demzufolge die Kosten entsprechend anpassen“, sagt Karl-Heinz Gaubatz, Sprecher der vierköpfigen Geschäftsführung von Semikron. Dazu zähle neben dem Abbau von Mehrstunden auf den Gleitzeitkonten der Beschäftigten auch, auslaufende Leiharbeiterverträge nicht zu verlängern. Um fast 160 Stellen soll es gehen; Semikron selbst nennt keine Zahlen.

Viel mehr als erwartet: Experte rechnet mit Abbau von 360.000 Stellen in Autoindustrie

Durch den Strukturwandel in der Automobilindustrie könnten deutlich mehr Arbeitsplätze wegfallen als bisher erwartet. Zu diesem Schluss kommt laut einem Bericht des „Spiegel“ der Pforzheimer Wirtschaftswissenschaftler Rudi Kurz. Er riet dazu, Politik und Wirtschaft sollten sich frühzeitig um den Aufbau neuer Jobs „jenseits des Mobilitätssektors“ bemühen.

Aus einer Modellrechnung von Kurz im Auftrag des Umweltverbands BUND ergibt sich dem Bericht zufolge, dass in den kommenden zehn Jahren 360.000 Jobs in der deutschen Autoindustrie wegfallen könnten.

Mauser-Werke bauen Stellen ab

Die Mauser-Werke Oberndorf geben geschäftliche Refokussierung und Kostensenkungsmaßnahmen bekannt. Dazu wird es einen Personalabbau geben. In welcher Größenordnung sich dieser bewegen wird, teilt das Unternehmen noch nicht mit.

100-Mio.-Sparpaket – Harte Landung für AUA: Mehr als 500 Jobs in Gefahr

50 Millionen Euro weniger Personalkosten bedeuteten den Abbau von deutlich mehr als 500 Mitarbeitern – Piloten, Flugbegleiter und Bodenpersonal -, rechnet die „Presse“ vor. Das heiße, dass ein Großteil der 1200 Stellen, die in den vergangenen Jahren aufgrund der Expansion geschaffen worden seien, wieder gestrichen würden.

Beim Maschinenbauer Klingelnberg in Ettlingen sind 150 Stellen in Gefahr

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Es wäre ein Schlag für den Produktionsstandort Ettlingen: Beim Maschinenbauer Klingelnberg/Höfler mit Sitz in Oberweier droht die Verlagerung der Produktion an den deutschen Hauptsitz in Hückeswagen. 150 bis 160 Stellen könnten betroffen sein, so die erste Einschätzung der Gewerkschaft IG Metall.

170 Arbeitsplätze betroffen: Bad Marienberger Firma Menk Apparatebau macht 2020 zu

Die Menk-Schmehmann Group (MSG) in Bad Marienberg steht vor einer großen Umstrukturierung: Die Fertigung der Menk Apparatebau GmbH soll aufgrund der schlechten Ertragslage im Laufe des nächsten Jahres eingestellt werden. Mit diesem Einschnitt zieht das Unternehmen die Konsequenz aus vielen verlustreichen Jahren.

Baiersbronn: Automobilkrise bricht Züfle Genick

Aus für ein Baiersbronner Traditionsunternehmen: Die Albert Züfle Logistik GmbH hat den Betrieb eingestellt. Die rund 30 Beschäftigten haben ihre Arbeitsplätze verloren. Demzufolge ist die Baiersbronner Spedition Opfer des Konjunkturrückgangs in der Automobilindustrie. Weggebrochene Aufträge seien nicht aufzufangen gewesen.

GE baut weitere Jobs in Mannheim ab

Mannheim, Kraftwerksservice, der Standort ist arg gebeutelt. Vor zwei Jahren fielen 1.000 Jobs dem Rotstift zum Opfer, im Frühjahr gingen weitere 180 Jobs verloren, und von den restlichen 400 steht wieder eine „mittlere zweistellige Zahl“ im Feuer.

250 Arbeitsplätze gefährdet – Röhrenwerke in Eschweiler vor dem Aus?

Die ESW-Röhrenwerke in Eschweiler stehen offenbar vor dem Aus. Spätestens im nächsten Jahr soll die Schließung folgen. Rund 250 Arbeitsplätze sind gefährdet.

Preh streicht in Bad Neustadt bis zu 77 Stellen

Der Automobilzulieferer Preh wird am Stammsitz in Bad Neustadt bis zu 77 Stellen streichen. Das teilte das Unternehmen am Dienstagnachmittag mit. Die anhaltend negative Branchenentwicklung erhöhe die Sparzwänge für Preh. Das Unternehmen muss demnach sein bereits auf den Weg gebrachtes Kostensenkungsprogramm um Einschnitte im Personalbereich ergänzen.

Gustav Wolf GmbH streicht 40 Stellen in Gütersloh

Wieder ein Autobau-Zulieferer: Die Gustav Wolf GmbH streicht in Gütersloh 40 Stellen. Außerdem wird das Werk in Frankreich mit 61 Mitarbeitern geschlossen. Gustav Wolf legt den Sektor Reifendraht still, das Unternehmen will sich nach eigenen Angaben auf das Kerngeschäft Aufzugseile konzentrieren.

Verkehrte Welt bei T-Systems?

Mindestens 4.000 Stellen fordert das laufende Sparprogramm von T-Systems, wegen weiterer Umstrukturierungen werden Tausende Mitarbeiter versetzt.

 

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