Jetzt neu: Die Verschissmus-Keule

Oft wird das Willy-Brandt-Abitur mit Malen & Singen (Mathe kann weg) und der – wie wir ihn nennen – Franziska-Giffey-Gesamtschulabschluss mit Malen, Singen & Tanzen (Deutsch kann auch weg) von Konservativen verhohnepiepelt. Dabei war doch nicht alles schlecht… Zu den segensreichen Experimenten rotgrüner Pädagogik auf dem Weg zu einem besseren sozialistischen Menschen (m/w/d) gehört auf jeden Fall das „Schreiben nach Gehör“, das auch lernfaulen oder begriffsstutzigen Noch-Ganz-Jung-Sozialisten die Teilnahme am Schriftstellerleben ermöglichen sollte. Auch für Integration und Inklusion wurde diese Methode des Schreibenlernens als hilfreich erachtet. So bällte der Hunt und schümfte der Fata im rotgrünen Homeland NRW besonders laut, als noch Hannelore Wie-hieß-sie-noch-gleich und die grüne Sülwia Löhrmann für die „Bildung“ im Homeland Verantwortung trugen. Die herrlichen Früchte dieser von konservativen Kleingeistern bekrittelten und inzwischen von rückwärtsgewandten Revanchisten abgeschafften Lehrmethode konnte die breite Öffentlichkeit leider erst in den letzten Tagen bewundern, als der SPD-Ortsverein Mühlheim mal wieder pflichtgemäß der Opfer von „Krieg und Faschismus“ gedachte. „Den Opfern von Krieg und Verschissmuss“ stand auf der einen Schleife des Kranzes am „Mahnmal der Gefallenen“ und auf einer zweiten Schleife der Absender: „SPD-Unterbezirk und Ratsfraktion Mülheim an der Ruhr“. Da war was los! Und zu Recht. Die SPD hatte nämlich irgendwann bemerkt, dass es eigentlich „Verschissmus“ hätte heißen müssen (und nicht „Verschissmuss“)! Ganz korrekt wäre im Ruhrgebiet überdies „Den Opfern von Kriech und Verschissmus“ gewesen – kein Wunder, dass die Antiverschissten der SPD einen „gezielten Sabotageakt“ vermuten. Dabei war den trauernden Genossen zunächst überhaupt nichts aufgefallen, als sie andächtig vor dem Kranz standen. Erst ein Ratsherr vom […]

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