Koubek: „Seine beste Leistung abzurufen, ist reine Kopfsache“

Tomáš Koubek ist in Augsburg angekommen. Nach einem nicht einfachen Start zeigte er in den jüngsten Spielen starke Paraden und hielt seine Mannschaft am vergangenen Samstag in Paderborn (1:0) mit einem gehaltenen Elfmeter im Spiel. Im FCA Fan-TV berichtet der tschechische Schlussmann über seine Anfänge in einem komplett neuen Umfeld und die kommenden Aufgaben.

„Es war ein recht schwieriger Start hier“, gibt Tomáš Koubek zu. „Ich musste nicht nur alles für mich selbst organisieren, sondern auch für meine Familie. Und was den Fußball angeht, haben wir vor allem gegen Top-Mannschaften gespielt. Andererseits weiß man so gleich, wie die besten Mannschaften der Bundesliga spielen. Daraus habe ich schon viel Erfahrung sammeln können.“

Tolle Stimmung in Deutschlands Stadien als Motivation

Auf Erfahrungen kommt der FCA-Torwart auch bezüglich der Unterschiede zwischen der Bundesliga und der Ligue 1, wo er bis zum Sommer zwischen den Pfosten von Stade Rennes stand, zu sprechen: „In Frankreich habe ich viel für meine Persönlichkeit und über Mentalität gelernt. Deshalb schaue ich gerne auf diese Zeit zurück.“ Aufgefallen sei ihm in der Bundesliga aber, wie voll die Stadien immer seien. Man merke, dass „die Menschen hier Fußball lieben“. Nach der engagierten Mannschaftsleistung und seiner starken Leistung gegen Bayern sei es deshalb schön gewesen, die Zuschauer so glücklich zu sehen. „Solche Spiele kann man genießen. Daraus zieht man Selbstvertrauen.“

Es folgten weitere starke Spiele gegen Wolfsburg und Schalke. Die Heimniederlage gegen die Königsblauen schätzt Koubek als „unverdient“ ein. Umso mehr habe es ihn gefreut, dass er den Elfmeter gegen Paderborn parieren konnte. Beim Aufsteiger haben die Mannschaft an die guten Leistungen zuvor anknüpfen wollen und gewusst, dass sie beim SCP das Führungstor erzielen müsse. „Für mich war es wichtig, dass ich dem Team so die Chance geben konnte, diesen Plan umzusetzen“, so Koubek.

Gute Leistungen als Einstellungssache

Nach vielen Partien gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte stehen für den FCA im November und Dezember hauptsächlich Spiele gegen vermeintlich leichtere Gegner auf dem Programm. Dazu meint der 27-Jährige allerdings: „Ich habe in meiner bisherigen Karriere gelernt, dass man seine beste Leistung immer wieder abrufen muss, gegen Top-Teams und gegen schwächere Mannschaften. Das ist reine Kopfsache.“ Hinzu kommt bei der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel gegen Hertha, dass der Ball in der Liga derzeit ruht. „Ein Teil des Teams kann sich 14 Tage lang auf das nächste Spiel einstellen, andere müssen sich mit ihren Nationalmannschaften auf wichtige Spiele konzentrieren und kommen erst spät wieder nach Augsburg.“ Trotzdem ist sich Koubek sicher: „Wir stehen defensiv jetzt gut und haben vorne nur gegen Leverkusen und Wolfsburg kein Tor erzielt. So müssen wir weitermachen.

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