Schmidt: „Die Punkte sind nur etwas wert, wenn wir nachlegen“

Nach zwei respektablen Unentschieden gegen Bayern (2:2) und Wolfsburg (0:0) möchte der FC Augsburg am 10. Spieltag der Saison wieder einen Dreier einfahren. Vor dem Sonntagabendspiel am 3. November (18.00 Uhr) gegen den FC Schalke 04 spricht FCA-Trainer Martin Schmidt über…

… das Spiel in Wolfsburg: „Das Spiel war beidseitig etwas fahrig, ein Kampfspiel. Wolfsburg glänzt auch nicht immer durch schönen Fußball und das haben wir angenommen, weil wir ja auch etwas gutzumachen hatten. Am Anfang hatten wir deshalb etwas Nervosität in den Kleidern, aber dann war das eine gute Mannschaftsleistung. Am Ende hatten wir sogar noch einige Konterchancen.“

… die Rückkehr von Kapitän Daniel Baier: „Wenn er reinkommt, sieht man, wie gut er uns tut. Er hilft uns im Spielaufbau, in den Zweikämpfen, in der Balleroberung. Die jetzige Trainingswoche wird ihn sicher noch weiterbringen und dann ist er bald wieder bei 100 Prozent.“

… die Balance von Offensive und Defensive: „Defensiv sind wir bei Standards die beste Mannschaft. Wenn man auf einen Ansatz den Fokus legt, überwiegt dieser oft, anderes bleibt manchmal etwas zurück. Offensivstandards stehen deshalb auf dem Trainingsplan für die nächsten Wochen, weil man dadurch auch ein Spiel verändern kann. Das Defensivkonstrukt ist aber auch nur viel wert, wenn man auch offensiv kreativ sein kann. Ich glaube, wir haben jetzt die Balance gefunden und müssen jetzt in unseren Angriffssituationen noch präziser werden, um noch mehr mitzunehmen.“

… das Personal: „Wir sind mit 23 Spielern ins Training heute gestartet. Der Belastungssteuerung wegen haben wir Daniel Baier, Ruben Vargas und Tin Jedvaj früher rausgenommen. Fabian Giefer ist heute wieder eingestiegen, Marek Suchý hat auch das Training wieder aufgenommen, ihn wollen wir langsam heranführen. Fredrik Jensen ist heute nur gelaufen, da müssen wir eine genaue Diagnose noch abwarten.“

… die kommende Partie gegen Schalke 04: „Der Kader von Schalke ist zusammengeblieben, sie sind mit einem leicht anderem Ansatz gut gestartet. Mit ein bisschen Euphorie sieht man, was möglich ist. Gestern im Pokal hat man gesehen, dass sie auch enge Spiele gewinnen können. Wir treffen auf einen Gegner, der in der Breite gut aufgestellt ist und von der Art und Weise her gut spielt. Wir bereiten uns auf ein sehr intensives Spiel vor. Denn die zwei Unentschieden sind nur etwas wert, wenn wir jetzt mit einem Sieg nachlegen.“

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