Pro-Kurdische Aktivisten besetzten CDU-Gebäude in Chemnitz

Foto: Sarchia Khursheed | CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Von Arne Baran | 13 pro-kurdische Aktivisten haben das CDU-Parteigebäude in Chemnitz besetzt. Die Besetzung hatte am Vormittag begonnen, endete jedoch sehr schnell, durch die Räumung der Ordnungskräfte. Angaben der Besetzer zufolge wollten sie friedlich gegen die Türkei-Politik der Bundesregierung protestieren. Sie werfen ihr vor, den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien unterstützt zu haben und forderten unter anderem internationale Sanktionen gegen die Türkei sowie eine UN-Resolution gegen das Land wegen des Verstoßes gegen Menschenrechte. Zudem riefen die Aktivisten zum Boykott türkischer Produkte auf. „Absolut daneben“, so bezeichnete der Generalsekretär des CDU-Landesverbandes Sachsens (Alexander Dierks) die Aktion.

Seit Beginn der Offensive der Türkei in Nordsyrien herrschen auch in Deutschland Spannungen, Türken und Kurden geraten aneinander, zuletzt in Herne, wo es heftige Krawalle gegeben hat. Die ‚Aktivisten‘ die am Freitag das Parteigebäude besetzten, waren jedoch allesamt deutsch und begründeten ihren Protest mit der Solidarität gegenüber Rojava.

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