Bodo, der Wolf, der aus dem Westen kam

Der Spiegel rechnet Bodo, den Ramelow, schon mal auf 30% bei den Landtagswahlen in Thüringen hoch. Unabhängig von der Glaubwürdigkeit des Spiegel – dazu weiter unten mehr – wollen wir wankenden Wählern noch einmal klarmachen, wen und was sie da wählen… Offensichtlich reicht manchem ja Ramelows Selbstbeschreibung, ihm die Stimme zu geben. Er sei bekennender Christ, bekennender Legastheniker, bekennender Dieselfahrer dazu, also ein Mensch wie du und Ich, ein paar Schwächen hat schließlich jeder. Seine Werbestrategen plakatieren seine „Nähe. Verlässlichkeit. Offenheit.“ Der Kommunist, der aus dem Westen kam, hat jedenfalls schnell erkannt, dass Arbeit zwar adelt, aber ohne kann das Leben noch schöner sein. Bodo hatte es zwar mal kurz mit Arbeit versucht, wurde dann aber lieber sofort Gewerkschaftssekretär. Sein wahrer „Traumjob“ ist nun „Ministerpräsident“. Sollte er (bzw. seine Regierungskoalition) abgewählt werden und die anderen Parteien wegen der Blockade der AfD keine Mehrheit gegen ihn haben, bleibt er einfach im Amt. Schon jetzt sagt er, was er dann auch sagen wird: „Ich bin nicht geschäftsführend im Amt. Ich bin einfach im Amt.” Wer von den Gegnern der AfD „AfD“ sagt, sagt sofort auch „Nazi“, und wer „Nazi“ sagt, meint auch „KL“. Nur wer „Die Linke“ sagt, sagt nicht „SED“, und meint auch nicht „KL“. Warum? Das SED-Regime sperrte etwa 250.000 Menschen als politische Gefangene in solche Lager, erschoss rund 1000 Menschen, die dem schrecklichen System entkommen wollten, an der Mauer. Noch 1981, als im Westen Phil Collins „In the air tonight“ anstimmte und Roland Kaiser forderte „Lieb’ mich ein letztes Mal“, betätigte der SED-Staat im […]

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