Audi schrumpft Autoproduktion in deutschen Werken

Neben BMW ist vor allem die Volkswagen-Tochter Audi ein wichtiger Zweig der Automobilindustrie in Bayern. Besonders in Ingolstadt ist Audi ein wichtiger Standortfaktor. Tausende Einwohner Ingolstadts arbeiten bei Audi. Ebenso abhängig von Audi ist die Stadt Neckarsulm in Baden-Württemberg. Mit rund 17.000 Beschäftigten vor Ort ist Audi dort der wichtigste Arbeitgeber. Insgesamt hat Audi deutschlandweit mehr als 60.000 Beschäftigte.
Doch auch Audi ist von der derzeitigen Krise in der Automobilindustrie betroffen. Neckarsulm und Ingolstadt müssen nun Arbeitsplatzabbau befürchten. Noch versucht der Konzern zu beschwichtigen und beteuert, dass man alles tun werde, um die Arbeitsplätze in Ingolstadt und Neckarsulm zu halten. Doch musste der Autokonzern zugeben, dass man an beiden Standorten die Produktion kürzen muss [siehe Berichte »Focus-Online«, »FAZ«]. Die Werke seien nicht ausgelastet, heißt es. In Ingolstadt musste eine der drei Nachtschichten abgeschafft werden.
Nun gilt: sparen, sparen, sparen! Insgesamt sollen in den deutschen Audi-Werken rund 15 Milliarden Euro eingespart werden. Wie das ohne Arbeitsplatzabbau geschehen soll, bleibt allerdings ein Rätsel.
Unterdessen gehen sie weiter: die Proteste der linksgrünen Klimabewegten gegen das Auto und den Verbrennungsmotor. Kaum ein Land der Welt ist wirtschaftlich derart von der Autoindustrie abhängig wie Deutschland. Und in kaum einem anderen Land der Welt wird mehr Hass auf das Auto und die Autoindustrie propagiert wie in Deutschland. Das ist keine gute Gemengelage für die Zukunft.

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