Linke Gruppen instrumentalisieren Terrortat in Halle

Zwei Menschen starben gestern bei einem Terroranschlag in Halle. Ein junger Mann hatte versucht, in eine Synagoge einzudringen und wollte dort mutmaßlich ein Blutbad anrichten. Weil ihm das aber misslang erschoss er auf der Straße vor der Synagoge eine völlig unbeteiligte Passantin und wenig später in einem Imbiss einen Mann. In einem vom Täter selbst erstellten Video ist zu erkennen, dass der gesamte Tathergang sehr improvisiert erscheint und die Waffen – zum Glück für viele Menschen vor Ort – teilweise Fehlfunktionen hatten oder komplett versagten.
Dennoch sind zwei Opfer zu beklagen, einmal abgesehen davon, dass gerade das jüdische Leben in Deutschland besonders schützenswert sein sollte. Die AfD macht sich auf allen Ebenen dafür stark, dass eine entsprechende Sensibilität für dieses Thema an den Tag gelegt wird und dass gegen antisemitische Bestrebungen und Kundgebungen, wie jüngst wieder in Berlin, vorgegangen wird. Allerdings finden sich für solche Bestrebungen in den Altparteien kaum Unterstützer. Besonders im politisch ganz linken Spektrum tut man sich extrem schwer, mit den alten Gewohnheiten zu brechen und sich zu der längst überfälligen Distanzierung von palästinensischen Terrorgruppen wie unter anderem Hamas durchzuringen.
Stattdessen wird genau von jenen Gruppen versucht, den Anschlag in Halle politisch zu instrumentalisieren. Nicht bestehende Zusammenhänge werden zu konstruieren versucht, Umdeutung statt Fakten heißt die Devise in jenem politischen Spektrum, Hetze ersetzt Pietät.

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