(Cl)aus, die Maus!

Wir wollen uns nicht zu lange mit Wahlen beschäftigen, weil im Grunde ja doch immer das gleiche herauskommt – ob in Österreich oder bei uns. Mit einem Satz: Die Menschen haben von sozialistischen Experimenten die Nase voll und wählen mit deutlicher Mehrheit die bürgerliche Mitte. Leider tricksen die Politikos, durch zu häufigen TV-Konsum verwirrt, am Ende etwas anderes zusammen, weil sie die Botschaft nicht verstanden haben. Das Schlimmste, was Österreich passieren kann, wäre ein Koalition von Kurz mit den Roten oder den Grünen. Es wäre ein Rückschritt in dunkle Zeiten, und entspräche nicht dem Wählerwillen. Denn die deutliche Mehrheit der Wähler hat sich für die Bürgerlichen entscheiden, für die Kurz-Partei 38%, für die FPÖ 17%, für die Neos (eine Art Lindnerpartei) 7%. Macht zusammen 62%. Der linke Block ist mit SPÖ (21%) und Grünen (12%) vertreten, also gerade mal 33%. Stimmenverschiebungen fanden vor allem innerhalb der Lager statt. Die SPÖ verlor 193.000 Stimmen an die Grünen. Sebastian Kurz (ÖVP) holte viele Stimmen bei der FPÖ. Im Idealfall blieben also die Blöcke unter sich, die Grün-Roten damit geschlossen in der Opposition. Bis zum nächsten Mal. Oder zum übernächsten… Das sieht die rot-grüne Journaille in Deutschland natürlich völlig anders. Der deutsche Fernseh-Rat Claus Kleber forderte den designierten Kanzler Kurz regelrecht auf, Verhandlungen mit den Grünen oder Sozialdemokraten aufzunehmen, das entspräche nicht nur seinem Willen und dem des ZDF, sondern auch dem Willen der deutschen, niederländischen und französischen Regierung. Das weiß der Claus bestimmt von vielen Hintergrundgesprächen. Seine Texte schreibt er doch immer noch selber, oder? Sebastian Kurz […]

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