Spangenberg: Folgen des Drogenkonsums für Jugendliche in den Fokus rücken

Berlin, 26. Juni 2019. Zum internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Drogenhandel am 26. Juni teilt der drogenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Detlev Spangenberg, mit:

„Zu den wichtigsten Zielen dieses internationalen Aktionstages gehören Maßnahmen zur Prävention, wie die Aufklärung in Schulen zu den Gesundheitsgefahren, den Folgen von Drogenkonsum jeglicher Art, im Besonderen aber von Crystal Meth oder auch Cannabis. Bei jungen Menschen, die sich noch im physiologischen und mentalen Entwicklungs- und Reifeprozess befinden, kann der Konsum von Drogen Auswirkungen von unbekanntem Ausmaß haben.

Dies muss noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Hierbei sind ausdrücklich alle gefordert, die resultierende Konsequenzen aus Drogenkonsum erkennen können. Dazu zählen vorrangig die Eltern, aber auch die Schulen und der Staat. Eine Elterngeneration, die den Konsum von (medizinischem) Cannabis toleriert, weil sie dieses Problem nicht erkennen will, muss sich nicht wundern, wenn die Zahl der Drogenabhängigen drastisch ansteigen wird.

Die Gefahr für die Jugendlichen wird dabei immer noch verharmlost. Sie kann sich ein Leben lang zerstörend auf die Gesundheit, die Lebensqualität und die Perspektiven auswirken. Dazu kommen die daraus resultierenden immensen Kosten zur Behandlung von Suchtkranken. Diese werden über die gesetzliche Krankversicherung der gesamten Gesellschaft aufgebürdet. Das ist eine nicht hinnehmbare Tatsache. Es müssen verstärkt finanzielle Mittel in die Drogenprävention investiert werden. Keiner wird zum Konsum von Rauschmitteln gezwungen, jeder entscheidet sich freiwillig dafür, hat auch die Verantwortung dafür mit zu tragen – es ist nicht hinnehmbar, das andere dafür zahlen müssen.

Vor allem Kinder und Jugendliche müssen über mehr Förderung im Sport, Aufzeigen von Perspektiven, Motivation und Förderung einer guten Schulausbildung, Unterstützung bei der Berufsausbildung davon abgehalten werden, zu Drogen zu greifen. Auch im internationalen Kontext sind Drogen und Drogenkriminalität eine große Herausforderung. Gerade in grenznahen Bundesländern wie Sachsen, Thüringen und Bayern ist das Problem eines massiv hohen Konsums an Crystal Meth zu beobachten. Offene Grenzen, wenige Kontrollen fördern dabei die Ausbreitung suchtfördernder Substanzen.

Nicht unumstritten ist auch der Einsatz von medizinischem Cannabis. Während einige Länder, wie Kanada, Deutschland und Israel ihre Gesetze hier gelockert haben, beziehen Länder wie Polen, Griechenland oder Frankreich ganz klar Stellung gegen die Verwendung von Cannabis in jeglicher Form.

Zukünftige Untersuchungen sollten aufzeigen, worauf der steigende Konsum an Suchtstoffen zurückzuführen ist, um vor allem unsere Kinder zu schützen. Sie sind die Basis für eine gesunde Bevölkerung, die ihr Leben ohne Drogen meistern kann.“

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