EU-Wahlergebnis, wenn nur die »Fridays for Future«-Generation gewählt hätte

Klima-Demo am Freitag vor der EU-Wahl: Die junge Generation lässt sich von gut vernetzten linken Organisationen mobilisieren und politisch instrumentalisieren

Hätten nur Menschen zwischen 18 und 30 Jahren bei der gestrigen EU-Wahl in Deutschland wählen dürfen, sähe das Ergebnis für die ehemaligen großen Volksparteien noch deutlich schlechter aus. Richtig beängstigend wird das Ergebnis nach einem Blick auf die Grünen.

Die Forschungsgruppe Wahlen, deren Ergebnisse in öffentlich-rechtlichen Sendungen zu bundesdeutschen Wahlen präsentiert werden, hat mehr als 54.000 Deutsche am gestrigen EU-Wahltag dazu befragt, für wen sie ihre Stimme abgegeben haben. Zusätzlich wurden gut 1.100 Menschen in der Woche vor der EU-Wahl telefonisch befragt. Mit Hilfe dieser Umfrageergebnisse berechneten die Wahlforscher, wie einzelne Gruppen abgestimmt haben – etwa Männer, Frauen oder Wähler unter 30.

Quelle: ZDF

Der Wähler-Umfrage zufolge kämen die Grünen bei Wählern unter 30 Jahren auf 33 Prozent (20,9 Prozent) Zustimmung und hätten damit die klare Mehrheit und mehr Stimmen als Union und SPD zusammen. Richtig schlecht kommt die Union mit 13 Prozent (28,1 Prozent) bei den unter 30-Jährigen weg. Der sozialistische Hang der Jugend macht sich beim SPD-Ergebnis bemerkbar. Die Sozialdemokraten kommen bei dem fiktiven Wahlergebnis immerhin auf zehn Prozent und weisen zum Gesamtergebnis mit 15,7 Prozent eine geringe Diskrepanz auf. Die AfD käme auf 6 Prozent (10,6 Prozent). Die Partei »Die Partei«, die Politik als einen riesengroßen Klamauk ansieht, kommt bei der Klimaretter-Generation auf sagenhafte acht Prozent.

Diese Wahlauswertung zeigt auf, wie empfänglich die kommende Wahlgeneration für links-grüne Themen ist. In hoher Zahl haben sich die unter 30-Jährigen von gefühlsgesteuerten Themen, die hoch professionell von stark vernetzten linkspolitischen Organisatoren seit geraumer Zeit aufbereitet werden, mobilisieren und politisch instrumentalisieren lassen. Die breit aufgestellte Kampagne »Fridays for Future« oder das kurz vor EU-Wahl erstellte YouTube-Video des »Influencers« Rezo legen Zeugnis davon ab.

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