Deutsche Familien fliehen aus den Großstädten

Flucht in die Vororte oder aufs Land: Großstädte werden für deutsche Familien immer unattraktiver

Immer weniger deutsche Familien wollen in Großstädten leben. In diese drängen zunehmend Singles, Migranten aus dem Ausland und Asylbewerber. Grund für das Abwandern deutscher Familien ist zum einen die Kostenexplosion bei Mieten und Lebenshaltungskosten. Zum anderen die Angst um die Familie in den zunehmend überfremdeten Großstädten.

Steigende Wohnkosten in den größeren Städten Deutschlands sorgen für eine stärkere Abwanderung von Familien in die Randgebiete. »Familien bevorzugen zunehmend das Umland der Großstädte – Tendenz steigend«, heißt es in der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V. (IW). Vor allem deutsche Staatsangehörige würden laut der Studie der Stadt den Rücken kehren.

Junge, Singles, Zuwanderer aus dem Ausland und Asylbewerber

Das arbeitgebernahe Wirtschafsforschungsinstitut untersuchte in seiner Studie demografische Daten des Statistischen Bundesamts von 2012 bis 2017 und unterschied dabei die Wanderungsbewegungen von Ausländern und Deutschen sowohl aus dem Ausland in die Städte als auch die jeweilige Binnenwanderung.

Allgemein sei der Trend festzustellen, dass die analysierten Großstädte mehr Zuwanderung als Abwanderung erfahren – von 71 untersuchten Städten verzeichneten 61 ein positives Wanderungssaldo. Betrachtet man indes die Migrationsbewegung deutscher Staatsangehöriger, dann ergibt sich seit 2017 nur noch für 14 kreisfreie Großstädte ein positiver Binnenwanderungssaldo, heißt es in der IW-Untersuchung weiter.

Der Zuzug in die betrachteten Städte werde zunehmend von jungen Singles, Zuwanderern aus dem Ausland und von Asylbewerbern bestimmt. Im Betrachtungszeitraum 2012 bis 2017 seien per Saldo und im Mittel jedes Jahr 619.000 neue »Einwohner« nach Deutschland gekommen, 43 Prozent davon in die Großstädte. Von den Zuzüglern waren laut dem IW-Institut 20 Prozent Asylsuchende.

Diese Migration habe auch Auswirkungen auf die Wohnungsmärkte. Auch dann, wenn Migranten einen geringen Flächenverbrauch pro Kopf (Inländer 48,4 m² zu 32,9 m² Ausländer) als deutsche Haushalte aufweisen. Trotz allem: Die Städte sind voll, und bereits seit 2014 seien mehr Deutsche aus den untersuchten kreisfreien Großstädten ins Umland abgewandert als umgekehrt.

Angst um die Familie

Viele Familien seien nicht mehr bereit oder können es sich schlicht nicht mehr leisten, den immer weiter steigenden Preisaufschlag für das Leben in der Stadt zu bezahlen und werden sich in den nächsten Jahren nach Alternativen im Umland der Metropolen umschauen, so auch das Fazit der Untersuchung. Dieses Problem stellt sich für die vom Steuerzahler alimentierten Migranten im benannten Ausmaße nicht. Staatliche Schulen mit stellenweise bis zu 90 Prozent Migrationsanteil unter den Schülern, die stetig ansteigende Kriminalität, insbesondere in stark von Migration betroffenen Stadtteilen und die daraus resultierende Angst um die Familie, dürfte als weitere Triebfeder für die Abwanderung deutscher Familien aus den Großstädten gelten, auch wenn die IW-Studie diese nicht thematisiert.

»Es kann nicht sein, dass wir die Träger unserer Gesellschaft, die Familien, derartig in Nöte treiben auf Grund verfehlter Steuer-, Sozial- und Ausländerpolitik, während illegal Eingewanderte auf Kosten der Allgemeinheit die Städte nach ihrem Gusto einnehmen«, so Heike Themel, Bundesvorsitzende der »FrauenAlternative« (FAlter). Die FAlter e. V. setzt sich laut Eigendarstellung für eine konservative, alternative Frauenpolitik im Sinne der demokratischen, politischen Ziele der AfD ein.

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