»Linksextremisten sind naiv verblendet«

Klaus Schröder ist Extremismusforscher, Politikwissenschaftler und Zeithistoriker, an der Freien Universität Berlin und damit von jedem Verdacht entbunden, auch nur annähernd politisch rechts zu stehen. Dennoch geht er mit dem sich aktuell in Deutschland darstellenden Linksextremismus und den ihn unterstützenden Altparteien in einem Interview mit dem in der Schweiz erscheinen »Blick« hart ins Gericht.
Der Angriff gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank magnitz schreibt Schröder eindeutig der linksextremen Szene zu. Dort würde seit Wochen und Monaten massiv gegen die AfD gehetzt. Dabei sei die Behauptung, die AfD-Verteter seien Nazis, falsch. In der AfD gibt es »Vertreter vom rechten Rand, es gibt aber auch Leute, die wirtschaftsliberal oder die nationalkonservativ sind«, so Schröder.
In den deutschen Mainstreammedien erfolgt so gut wie keine Berichterstattung wird über den Linksextremismus, weil dort das links-grüne Denken vorherrscht. Viele Medienleute dort waren früher selbst linksextrem und drücken daher das linke Auge nach wie vor zu. »Junge Schläger werden mit der Begründung, Nazis zu verhindern, ermuntert, mit Gewalt etwas Gutes zu tun«, sagt Schröder. Man schaffe es bei den Medienmachern nicht, politische Gewalt an sich abzulehnen.
Die propagandistisch verbreitete linke Ideologie der Gleichstellung ist ein Lügengebilde. Sobald die Linken an die Macht kommen, ist alles vergessen. Das haben die Beispiele der DDR, China, der Sowjetunion und Nordkorea gezeigt. Statt dem Himmel auf Erden zu schaffen, wird eine knallharte Diktatur errichtet. Das aber wollen die Linksextremisten der Gegenwart nicht sehen: »Die heutigen Linksextremisten sind naiv-verblendet, sie weigern sich auch, aus der Vergangenheit zu lernen.«

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