Kanye West fürchtet wegen Trump-Lob um Karriere

NEW YORK. Der Rapper Kanye West muß wegen seiner Unterstützung für US-Präsident Donald Trump um seine Karriere fürchten. „Jedes Mal, wenn ich sage, daß ich Trump mag, werde ich ermahnt, ich dürfe das nicht laut sagen oder meine Karriere sei vorbei“, beklagte der Ehemann von Reality Star Kim Kardashian in der ABC-Show „Jimmy Kimmel Live“.

Zudem müsse er befürchten, als Schwarzer aus der „Black Community“ verstoßen zu werden, „weil von Schwarzen erwartet wird, daß wir alle einheitlich denken und alle nur Demokraten sein können“. Es habe eineinhalb Jahre gedauert, bis er „das Selbstvertrauen hatte, aufzustehen“ und öffentlich die „Make America Great Again“-Schirmmütze zu tragen, mit der Amerikaner ihre Unterstützung für Trump zum Ausdruck bringen.

Shitstorm gegen West

Nach der Veröffentlichung des Fotos davon im April sah sich West mit einem Shitstorm in sozialen Netzwerken konfrontiert. Heute habe er seine Furcht vor Anfeindungen aus dem linken Lager überwunden. „Linke können mich nicht mehr schikanieren, Nachrichtensender können mich nicht mehr schikanieren und auch die Hip-Hop-Community kann mich nicht mehr schikanieren“, gab er sich selbstbewußt.

Im Mai hatte zudem ein Foto von Wests Frau, Kim Kardashian, mit Präsident Trump im Oval Office für Empörung gesorgt. Damals lobte sie Trump für die Begnadigung der schwarzen Amerikanerin Alice Johnson, die wegen eines gewaltlosen Drogendelikts eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßte. „Ich kann nichts schlechtes über diesen Präsidenten sagen“, betonte sie im Juli, ebenfalls bei einem Auftritt in der Sendung von Jimmy Kimmel.

Aber nicht nur aus der „Black Community“ müssen sich schwarze Konservative Angriffen erwehren. Am Montag war die schwarze Trump-Unterstützerin und Fernsehkommentatorin Candace Owens von einem ausschließlich weißen Antifa-Mob unter „Fuck White Supremacy“-Rufen aus einem Restaurant in Philadelphia vertrieben worden.

Nach Verlassen des Restaurants verfolgte die Antifa sie nach eigenen Angaben noch einige Zeit. Zudem attackierten die linksextremen Randalierer Polizisten, die kamen, um Owens und ihren Begleiter, den Präsidenten der konservativ-libertären Studentenorganisation „Turning Point America“, Charlie Kirk, zu schützen. (tb)

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