„Macht weiter, was gut war“ – Vor 25 Jahren nahm Alexander Langer sich das Leben

(Jürgen Fritz, 03.07.2020) Er gehört zu denen, die im Englischen one of a kind genannt werden. Ein ganz besonderer Mensch, einzigartig. Er war in einer strengen Weise wahrhaftig, auf eine nahezu mönchische Weise. Bewunderswert. Zugleich aber war er auch ein Zerrissener, ein Getriebener. Ein Solitär zwar, aber keiner, der in sich ruhte. Er, der Friedliche und Friedensbewegte, besaß nicht viel von der Fähigkeit, mit der Welt seinen Frieden zu machen und Augen zuzudrücken. Er wollte in der Wahrheit leben. Im Alter von nur 49 Jahren starb er. Thomas Schmid, der ihn Anfang der 70er-Jahre kennen lernte, erinnert sich an Alexander Langer.

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