Ehrhorn: Autobahnbaustellen müssen in ihrer Länge begrenzt und zügiger fertiggestellt werden

Berlin, 2. Juli 2020. Im Hinblick auf die anstehende Urlaubs- und Reisezeit bringt die AfD-Fraktion diese Woche einen Antrag in den Bundestag ein, um Autobahnbaustellen zügiger zu bearbeiten, besser befahrbar zu machen und in ihrer Länge zu begrenzen.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Ehrhorn, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, erläutert dazu:

„Kaum etwas ist für Autofahrer schwerer zu ertragen, als kilometerlang auf Autobahnen durch enge Baustellen zu fahren, an denen oft noch nicht einmal durchgängig gearbeitet wird. Leider ist das aber keine Seltenheit und führt gerade jetzt zur Urlaubszeit wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens häufig zu langen Staubildungen. Das grenzt nicht nur an Schikane, weil hierdurch beispielsweise viele Familien mit kleinen Kindern nervenzehrenden Strapazen ausgesetzt werden, sondern birgt sogar die Gefahr tödlicher Auffahrunfälle. Das will die AfD-Fraktion nicht länger billigend in Kauf nehmen, denn weder nachlässige Planungen noch finanzielle Aspekte können solche Nachteile rechtfertigen.

Unser Antrag zielt deshalb darauf ab, Autobahnbaustellen zügiger fertigzustellen, möglichst kurz zu halten und einen Entfall von Fahrspuren zu vermeiden. Hierzu schlagen wir einen 24-Stundenbetrieb, ein Akkordbonussystem sowie die Begrenzung auf eine Höchstzahl an gleichzeitig durchzuführenden Autobahnbaustellen in Deutschland vor, um dort einen konzentrierten Personal-, Material- und Maschineneinsatz zu erreichen.

Außerdem fordern wir, dass Baustellen regelmäßig lediglich bis zu 5 Kilometer lang sein dürfen und erforderlichenfalls als Wanderbaustelle auszugestalten sind, sofern sich die Baumaßnahme insgesamt nicht nur auf einen Abschnitt von maximal 10 km bezieht. Und schließlich beantragen wir, wo möglich, den Standstreifen als Fahrspur zu nutzen, damit es zu keinem rückstaubildenden Einfädelungsvorgang kommen muss. Dass von all diesen Maßnahmen am Ende auch unsere Volkswirtschaft und die Umwelt profitieren werden, ist ein positiver Nebeneffekt, den wir gerne mitnehmen.“

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dirk Spaniel, ergänzt:

„Mit dem Antrag unterstreichen wir unser Bekenntnis zum Automobil. Im Gegensatz zu anderen Fraktionen wollen wir Autofahren erleichtern und nicht unattraktiv machen.“

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