Stimmen zum Spiel: “Wir waren näher dran”

Foto: Sportfoto Zink
Jens Keller: „Wir haben heute taktisch sehr gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Klar, Bielefeld ist in Führung gegangen und hatte durch einen Fehler von uns die Chance zum 2:0, aber wenn man unsere Großchancen nach der Pause sieht, hätten wir das Spiel eigentlich gewinnen müssen. Die Mannschaft hat taktisch unheimlich diszipliniert gearbeitet und hatte viele gute Umschaltaktionen, nur leider machen wir das entscheidende Tor nicht. Aber: Wir haben hier heute beim Tabellenführer gespielt, der zurecht da oben steht. Man hat gesehen, dass meine Mannschaft an sich glaubt. Es wird aber noch ein hartes Stück Arbeit. Wir müssen diese Leistung auch in den nächsten Spielen bringen.“
Uwe Neuhaus (Arminia Bielefeld): „Es war das erwartet schwere Spiel. Nürnberg stand in der ersten Halbzeit bis auf wenige Ausnahmen tief und hat kompakt agiert. In der ersten Halbzeit haben wir es ordentlich gemacht und Nürnberg vor Probleme gestellt. Wir erzielen dann das 1:0 und haben danach noch die Riesenchance zum 2:0. Defensiv haben wir aus dem Spiel heraus nichts zugelassen. Die Standards waren aber eine Gefahr für uns mit der Wucht, die Nürnberg da hat. So fiel dann auch das Tor. Die zweite Halbzeit war ein bisschen zäher. Wir hatten zwei, drei Chancen, haben aber ein bisschen die Geduld verloren und Nürnberg zu viele Räume zum Kontern gegeben. Es war ein offenes Spiel, das beide hätten für sich entscheiden können. Das Unentschieden geht in Ordnung.“
Patrick Erras: „Wir haben das sehr gut auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen hatten. Der Punkt geht mehr als in Ordnung. Bei meinem Tor kam die Ecke perfekt. Ich stand goldrichtig und musste nur noch den Kopf drehen. Ich bin froh, dass er reingegangen ist. Wir nehmen heute mit, dass wir gut verteidigt haben und beim Tabellenführer Chancen zum Sieg hatten. Das lässt uns zuversichtlich nach vorne blicken. Wir glauben an uns.“
Hanno Behrens: „Einen Punkt beim Tabellenführer nehmen wir natürlich mit. Am Ende versäumen wir es, sogar drei mitzunehmen. Wir waren näher dran. Bielefeld hatte mehr Ballbesitz, aber wir haben unser Tor gut verteidigt, beim 0:1 machen sie es stark. Man kann gegen den Spitzenreiter auch nicht alles verhindern. Wir haben uns dann reingekämpft. Insgesamt haben wir wenig zugelassen und sind nach dem Rückstand mit Moral wieder zurückgekommen. Genauso müssen wir die nächsten Spiele auch angehen.“

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