Herrlich: „Wir brauchen nur auf uns zu schauen“

Die Saison biegt allmählich auf ihre Zielgerade ein. Zum Abschluss des 30. Spieltages empfängt der FCA am Sonntagabend (7. Juni, 18.00 Uhr) den 1. FC Köln zum Duell der Tabellennachbarn. Die Geißböcke schätzt Trainer Heiko Herrlich trotz deren kleiner Ergebnisdelle seit dem Restart stark ein. 

Riesig gefreut habe er sich über die feste Verpflichtung von Felix Uduokhai, betont Trainer Heiko Herrlich auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Köln. Der 22-Jährige Defensivmann ist in der laufenden Spielzeit vom VfL Wolfsburg ausgeliehen und bleibt nun über die Saison hinaus bei den Fuggerstädtern. „Er hat gezeigt, über welche Qualitäten er verfügt und welches Talent er hat“, so Herrlich über Uduokhai. „Es ist ein gutes Signal an die Mannschaft, die Fans und den Verein, dass er bleibt.“

Damit Uduokhai und der FCA auch nächstes Jahr Bundesliga spielen, brauchen die Fuggerstädter noch ein paar Punkte. Aktuell hat die Mannschaft von Trainer Herrlich 31 Zähler und damit vier Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz. „Die Situation ist ernst“, beschreibt der FCA-Trainer die sportliche Lage. „Wir werden aber daran arbeiten, dass es nicht bis zum Ende ernst bleibt.“

Gouweleeuw steht nach Gelbsperre wieder zur Verfügung

Die Tabellensituation und Platz 13 beschreibt Herrlich als „trügerisch“. Allerdings will sich der FCA-Trainer ohnehin nicht allzu viel mit der Konkurrenz beschäftigen. „Wir brauchen nur auf uns zu schauen, Leistung zu bringen und die nötigen Punkte zu holen“, gibt Herrlich die Marschroute für den Saisonendspurt vor.

Ein Sieg am Sonntag gegen Köln wäre da ein guter Anfang. Die Bilanz gegen die Geißböcke dürfte den Anhängern der Fuggerstädter Mut machen. Seit zehn Bundesliga-Spielen ist der FCA gegen die Rheinländer ungeschlagen, fünf Siegen stehen in diesem Zeitraum fünf Unentschieden gegenüber. Zudem steht Jeffrey Gouweleeuw gegen Köln nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder zur Verfügung. Bei Philipp Max und Alfred Finnbogason ist Herrlich optimistisch, dass die Zeit bis Sonntag reicht.

Köln vor der Pause „fast schon mit Champions-League-Niveau“

Den Aufsteiger, der seit dem Restart noch ohne Sieg ist (zwei Remis, zwei Niederlagen), schätzt Herrlich stark ein. „Sie hatten vor der Saison-Unterbrechung fast schon Champions-League-Niveau“, analysiert der 48-Jährige. „Zuletzt haben sie nicht so viel gepunktet, aber wir schauen neben dem Ergebnis auch auf die Leistung – und die war gut. Ich hoffe natürlich, dass ihre Ergebnisdelle bis Montag anhält.“

Aktuell hat Tabellennachbar Köln (Platz zwölf) drei Zähler mehr als der FCA. Mit einem Sieg könnten die Fuggerstädter also nach Punkten mit dem FC gleichziehen. Deswegen bereite er seine Mannschaft „extrem präzise auf den Gegner vor“, so Herrlich. „Wir müssen auf 100 Prozent kommen, um die drei Punkte zu holen.“

 

 

Nachdem alle restlichen Partien der Saison unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, gibt es den Stadionkurier nur in digitaler Fassung. Diese steht allen FCA-Fans kostenlos zur Verfügung.

STADIONKURIER AUSGABE 15 | SAISON 2019/2020

Stadionkurier FC Augsburg - 1. FC Union Berlin 2019/20

      • Interview mit Georg Teigl: „Unseren Kindern beibringen, dass alle Menschen gleich sind“
      • Unser Gegner im Portrait: 1. FC Köln und Noah Katterbach
      • Was macht eigentlich Stefan Mayr?

The post Herrlich: „Wir brauchen nur auf uns zu schauen“ appeared first on FC Augsburg.

• Weiterlesen •