Köln im Check: Zuversicht trotz kleinem Ergebnistief

Mit Union Berlin, Werder Bremen und dem FC Augsburg stehen für den 1. FC Köln in den nächsten Spielen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Plan. Die Rheinländer stehen zwar aktuell auf Platz zwölf der Tabelle, sind aber noch nicht gerettet und brauchen weiterhin Punkte. Der 1. FC Köln im Check vor dem Spiel gegen den FCA am Sonntag, 7. Juni, (18.00 Uhr) in der WWK ARENA.

Nach dem direkten Wiederaufstieg stieß der 1. FC Köln im Oberhaus zunächst an seine Grenzen. Tiefpunkt war der 14. Spieltag, als die Rheinländer auf den letzten Tabellenplatz abrutschten. Wenig später gelang den Kölnern jedoch die Trendwende. Mit drei Siegen direkt vor der Winterpause konnten sich die Geißböcke ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Ein Grund für die Wende war sicherlich auch der Kölner Trainerwechsel Ende November. Auf Achim Beierlorzer folgte Markus Gisdol, der sein neues Team wieder auf Kurs brachte.

Der FC hat es selbst in der Hand

Nach drei Siegen in Folge im Frühjahr befindet sich Köln aktuell wieder in einem kleinen Tief. Trotz ansehnlicher Leistungen in den letzten Partien konnten die Geißböcke keines der letzten vier Spiele für sich entscheiden (zwei Niederlagen, zwei Remis). Der Vorsprung von sieben Punkten auf den Relegationsplatz scheint bei noch fünf verbleibenden Spielen für einen Aufsteiger relativ komfortabel. FC-Geschäftsführer Horst Heldt mahnt jedoch, sich nicht auf dem  Polster auszuruhen, blickt aber zuversichtlich auf den Saison-Endspurt. „Klar, es gibt immer die 40-Punkte-Marke. Ich glaube aber nicht, dass man sie braucht, um sicher und ruhig zu schlafen. Wir haben noch fünf Spieltage. Es gibt Mannschaften, die unten stehen und noch gegeneinander spielen“, so Heldt.

Köln ohne Bornauw, Drexler und Risse – Cordoba und Uth wieder fit?

Im letzten Spiel gegen Leipzig (2:4) mussten die Geißböcke auf Mark Uth auf Grund von muskulären Problemen verzichten und Stürmer Jhon Cordoba musste frühzeitig wegen einer Prellung ausgewechselt werden. Der Einsatz beider Spieler ist im nächsten Spiel noch fraglich. Aufgrund einer Roten Karte müssen die Rheinländer im Spiel in der WWK ARENA sicher auf Sebastiaan Bornauw verzichten. Der Verteidiger wurde wegen rohen Spiels in der Partie gegen Hoffenheim (1:3) vom Platz gestellt und für zwei Spiele gesperrt. Darüber hinaus fehlen auch Dominick Drexler (5. Gelbe Karte) und Marcel Risse (Knieprobleme).

Heldt: „Werden unsere Punkte holen“

Mit Blick auf die aktuelle Situation mahnt Geschäftsführer Heldt ein gesundes Maß zwischen Gelassenheit und Anspannung zu finden. „Es macht weder Sinn beunruhigt zu sein, noch sich in Selbstsicherheit zu wiegen. Wir haben da immer ein gutes Maß gefunden. Es ist ein Polster, das gut ist, aber das nicht reichen wird. Wir wollen weiter punkten, um Klarheit zu schaffen. Es ist wichtig, dass wir fokussiert bleiben. Wenn wir unser Spiel beibehalten, werden wir unsere Punkte holen“, so der Geschäftsführer der Geißböcke.

Gisdol: „Es ist immer schwer, in Augsburg zu spielen“

Cheftrainer Gisdol warnt davor, Augsburg zu unterschätzen. „Wir rechnen mit einem Gegner, der sich stark auf das Spiel gegen den Ball konzentriert. Das haben die ersten Partien unter Heiko Herrlich gezeigt. Mannschaften von Heiko machen das gut und laufen aggressiv an. Der Gegner der Augsburger hat meistens mehr Ballbesitz. Aber wir sind gewarnt. Augsburg ist eine zweikampfstarke Mannschaft, die über den Fight und die Arbeit kommt. Es ist immer schwer, in Augsburg zu spielen. Du musst es zu 100 Prozent annehmen und nicht über Schönspielerei kommen.“ Man müsse dagegenhalten und das Ganze dann spielerisch lösen, gibt Gisdol die Marschrichtung für die Partie gegen die Fuggerstädter vor.

Wenig Hoffnung auf einen Auswärtssieg dürfte den Kölnern die Bilanz gegen den FCA machen. Die Geißböcke konnte in der Bundesliga nur einmal gegen die Fuggerstädter gewinnen (fünf Remis, fünf Niederlagen). Bei der letzten Begegnung der beiden Teams in der Hinrunde teilten sich beide Mannschaften die Punkte (1:1). Doch auch wenn es mit einem Sieg gegen den FCA nicht klappen sollte, haben es die Kölner auch in den nächsten Spielen immer noch selbst in der Hand.

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