Mikael Ishak: Endlich wieder “dieses Gefühl”

Foto: Sportfoto Zink
Auf diesen Tag hatte Mikael Ishak neun Monate gewartet: In Regensburg lief der Club-Angreifer erstmals seit Mitte August, damals am dritten Spieltag beim SV Sandhausen, wieder Seite an Seite mit seinen Teamkollegen aufs Feld. „Ich habe dieses Gefühl vermisst, mit den Jungs auf dem Feld zu sein und dort zu helfen“, erzählte Ishak nach seinem für ihn geglückten Startelf-Comeback.
Die letzten Monate waren sicher nicht einfach für den Schweden, der in den Jahren zuvor fast immer von Beginn an spielte und sich in dieser Saison mit einer neuen Rolle arrangieren musste. Dem letzten Startelf-Einsatz in Sandhausen folgten lediglich drei Kurz-Einsätze. Seit dem Auswärtsspiel in Bochum Anfang November kam er auf keinen weiteren Einsatz mehr. „Er hat es sich erarbeitet, hat gut trainiert und sich immer top und professionell verhalten“, lobte Teamkollege Enrico Valentini im ClubCountdown vor der Regensburg-Partie die Einstellung Ishaks.
Lob vom Trainer

Es dauerte auch nicht lange, ehe Cheftrainer Jens Keller Recht in seiner Entscheidung bekommen sollte, den Angreifer erstmals von Beginn an zu bringen. Bereits in der zweiten Minute stand Ishak goldrichtig, verpasste es aber knapp, einen kapitalen Fehler der Regensburger Hintermannschaft zu bestrafen. Kurz darauf ließ Ishak seine Kaltschnäuzigkeit aufblitzen und verwandelte eine Behrens-Vorlage in Stürmer-Manier zur Führung.
Das Sport-Magazin “kicker” berief den 27-Jährigen sogar in die “Elf des Spieltages”. „Mika hat seine Sache sehr gut gemacht, hat ein tolles Tor geschossen und viel gearbeitet“, lautete das positive Urteil des Club-Coaches nach dem Spiel. Gut möglich also, dass Ishak sich somit auch den nächsten Startelf-Einsatz verdient haben könnte.

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