Höchst: AfD-Fraktion wirkt – sächsisches Kultusministerium ändert Elternbrief

Berlin, 28. Mai 2020. Den Elternbrief des sächsischen Kultusministeriums, der Eltern beim Verstoß gegen Corona-Maßnahmen die Inobhutnahme des Kindes durch die Behörden androhte, hatte die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst scharf kritisiert.  

Zur weiteren Entwicklung in der Sache erklärt Höchst:

„In meiner Pressemitteilung kritisierte ich einen Elternbrief des sächsischen Kultusministeriums. Dort wurde den Eltern die Inobhutnahme ihrer Kinder an Schulen und Förderschulen angedroht, wenn die Kinder kein entlastendes Krankheitspapier unterschrieben mit zur Schule bringen und die Eltern nicht erreichbar sind. Es muss vollständig ausgefüllt und täglich der Bildungseinrichtung übergeben werden.

Während die Mainstreammedien diesen unglaublichen Vorgang mehr oder weniger ignorierten, berichteten die freien Medien darüber.

In Folge dessen sah sich das Kultusministerium gezwungen, das Schreiben zu ändern und gegenüber RTL zu erklären, es sei ja alles ganz anders gemeint gewesen. Der Begriff ‚Inobhutnahme‘ sei unglücklich gewählt. Gemeint gewesen sei zeitweises Separieren der Kinder in anderen Kita-Räumlichkeiten. Wie glaubwürdig diese Ausrede ist, mag jeder selbst einschätzen, denn wörtlich stand dort: ‚…ist die Schule verpflichtet, das Ordnungsamt einzuschalten – bis hin zu einer Inobhutnahme Ihres Kindes.‘

‚Niemand hat die Absicht, Eltern mit Inobhutnahme zu bedrohen.‘

 Ruft man als Schule das Ordnungsamt beziehungsweise das Jugendamt, um ein Kind innerhalb der Schule eine Tür weiter zu separieren? Man muss die Bürger schon für sehr dumm halten, so etwas zu erklären.“

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