Der EU-Hai (Vorname Ursula)*

Wenn Ursula von der Leyen, die Frau, die dem geschichtsträchtigen Wort „Trümmerfrau“ eine völlig neue, nämlich gegensätzliche Bedeutung zum Ursprungssinn gegeben hat, wenn also diese Frau den Satz sagt: „Dies ist die Stunde Europas“, dann heißt das nichts anderes, als dass wir uns auf einiges gefasst machen müssen. Denn am Ende bleibt bei Ursel immer ein Trümmerfeld. Als Gedönsministerin wollte sie mit 15 Milliarden Euro Elterngeld die niedrigen Geburtenraten erhöhen (was dann die Innenminister durch Nichtstun an den Grenzen mit links schafften). Ausgerechnet sie, abschreckendes Beispiel par excellence, forderte Frauenquoten in der Wirtschaft, als Verteidigungsministerin brillierte sie mit Panzersitzplätzen für Schwangere und mit der Einführung von extraschicken Sport-BHs für Soldatinnen und solche, die sich dafür halten. Hauptsächlich setzte die Sprücheklopperin mit großem, teurem und obskurem Beraterstab Neusprech in die Welt. „Hartz IV“ sollte „Basisgeld“ heißen (was die Union verhinderte, um das Gedenken an das SPD-Gesetz lebendig zu halten). Nun ist Ursel wieder da, und der Schaden dürfte um einiges höher sein, als alles bisher dagewesene. Wieder hat sie sich einen Namen ausdenken lassen für ihr Projekt. „Next Generation EU“. Die Namensfindung dürfte eigentlich nicht ganz so teuer gewesen sein wie damals das raffiniertere „Basisgeld“, dafür hat es die gesamte Packung in sich. 750 Milliarden Euro, „Hilfe“ genannt, sollen umverteilt werden. 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und 250 Milliarden Euro als Kredite. Der größte Raub in der Geschichte der EU. Das Geld soll vor allem an die von der Pandemie am schwersten getroffenen Länder gehen, sagt die gefährliche Frau. Von der Pandemie getroffene Länder, […]

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