Corona fördert die Suche nach Sündenböcken

Als der Schwarze Tod von 1346 bis 1353 in Europa herrschte, starben über 25 Millionen Menschen. Mit der Pest entflammte auch der Hass gegen die Juden, deren unschuldiges Blut von Fanatikern aus Rache vergossen wurde. Juden hätten die Brunnen vergiftet, um die Pest zu verbreiten. Die Pest sei ein jüdischer Komplott, um die christlichen Gemeinden zu dezimieren. Die unbegründeten Beschuldigungen gegen Juden, die selbst auch in großen Zahlen den entsetzlichen Pesttod starben, waren zahlreich und weit verbreitet. Hunderte jüdische Gemeinden wurden vollständig vernichtet. Diese antijüdischen Verschwörungstheorien haben den Schwarzen Tod – im angesichts des Coronavirus flammen sie nun wieder neu auf.

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