Luthe: „Glaube nicht, dass wir Körner verloren haben“

Für FCA-Profi Andreas Luthe ist die Corona-Krise wie für alle Menschen weltweit eine ungewohnte Erfahrung. Im Interview erzählt der Torhüter unter anderem, wie er sich zu Hause fit gehalten und mit was er außer Training seine Zeit verbracht hat.

Wie hast du ganz persönlich den Corona-Ausbruch in Deutschland erlebt?
Luthe: Eigentlich wie jeder andere auch. Es kamen ja täglich neue Meldungen und Handlungsempfehlungen seitens der Politik oder der Experten. Ich glaube, dass es wichtig war, dass wir als Fußballprofis uns auch an diese Empfehlungen halten. Jetzt merkt man erst einmal, wie weniger wichtig der eigene Beruf als Fußballspieler ist, wenn es dann für viele Leute um die Gesundheit geht.“

Der FC Augsburg hat auch eine ganze Woche mit dem Training ausgesetzt und ihr habt zu Hause individuell trainiert. Wie war das für dich?
Mitten im März kam die Phase sehr unvorhergesehen für uns. In den Trainingseinheiten zu Hause habe ich mich ein wenig in die Urlaubsszeit zurückgesetzt gefühlt, weil wir in diesen Phasen ja auch daheim trainieren müssen. Das ganze wurde jetzt ein wenig durcheinandergewirbelt. Es ist sehr eigen, sich zu Hause selbst zu motivieren, aber es hat funktioniert und ich glaube auch nicht, dass wir viele Körner verloren haben.

Wie hast du die Zeit abseits der Übungen verbracht?
Ich habe ein bisschen gelesen, vor allen aber auch die Zeit zu Hause genossen, denn so viel Zeit am Stück haben wir das eher selten. Viel habe ich mich auch mit meiner Familie in Facetime-Sitzungen ausgetauscht und den Kontakt gehalten und versucht zu verstehen, wie es ihnen geht.

Das komplette Interview mit FCA-Torhüter Andreas Luthe sehen Sie im FCA Fan-TV:

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