Reichardt: Corona-Sozialpaket – Regierung lässt Alleinerziehende alleine

Berlin, 26. März 2020. Martin Reichardt, familienpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, erklärt:

„Die finanzielle Lage von Alleinerziehenden ist schon in normalen Zeiten bedrückend. So ist das Armutsrisiko Alleinerziehender mit 32,5 Prozent doppelt so hoch wie bei dem Durchschnitt der Bevölkerung in Deutschland. Das betrifft 2,17 Millionen Eltern in Deutschland, 90 Prozent davon sind Frauen. Unerwartete Ausgaben oder Verdienstausfall stellen Alleinerziehende vor nicht zu bewältigende Herausforderungen. Dinge des täglichen Lebens, die für die meisten von uns selbstverständlich sind, sind für Alleinerziehende und damit auch für ihre Kinder schwer zu bewältigen. Jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu sich zu nehmen, dazu sind 14,2 Prozent der Personen in Alleinerziehendenhaushalten finanziell, wie das Statistische Bundesamt 2016 feststellte, nicht in der Lage.

Jeder, der diese nackten Zahlen liest, wird feststellen müssen, dass die Corona-Krise desaströse Auswirkungen auf Alleinerziehende und auch auf ihre Kinder hat. Die AfD-Fraktion im Bundestag hat zur Corona-Krise einen Antrag vorgelegt, der Rechtssicherheit und finanziellen Ausgleich für Familien bietet. Für Alleinerziehende, die von der Kita- und Schulschließung betroffen sind, haben wir bezahlten Sonderurlaub gefordert. Dieser Antrag wurde, wie alle Anträge der AfD-Fraktion, abgelehnt.

Von der zurzeit vielbeschworenen Solidarität sind Alleinerziehende ausgenommen. Die Regierung vernachlässigt sie sträflich. Einzig die AfD-Fraktion will die Alleinerziehenden in dieser Krise nicht allein im Regen stehen lassen.“

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