Schächten ohne Betäubung: Landesregierung muss Schlachtbetrieb nicht nennen

Der Name des Schlachtbetriebs, welcher ohne Betäubung Schafe schächtet, wird weiterhin nicht genannt

Befremdlich: Im juristischen Streit über einen Schlachtbetrieb in Niedersachsen hat der Staatsgerichtshof in Bückeburg eine Klage der AfD-Landtagsfraktion abgewiesen. Mit ihrer Klage hatte die AfD erreichen wollen, dass die Regierung in Hannover den Namen der Schlachterei nennen muss, in der anlässlich des muslimischen Fastenmonats Ramadan 200 Schafe ohne Betäubung (!) geschächtet worden waren. Das Gericht vertrat die Auffassung, dass der Schutz des Schlachthofs und seiner Mitarbeiter Vorrang vor dem parlamentarischen Auskunftsinteresse habe.

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