Nach US-Friedensplan jetzt Palästina-Eskalation?

Von Arne Baran |  Vor gut einer Woche äußerte sich Trump bezüglich eines neuen Friedensplans, der laut Washington eine ‚realistische Zwei-Staaten-Lösung vorsieht. Wie es bei diesem Thema zu erwarten ist, stieß das jedoch schnell auf viel Widerstand. Das primäre Problem der meisten ist der Vorschlag, die Grenzvereinbarung von 1967 über Bord zu werfen. Dadurch hätten die Palästinenser die Chance einen eigenen souveränen Staat zu bekommen, jedoch ohne das strategisch und wirtschaftlich wichtige Jordantal im Westjordanland und ohne Ost-Jerusalem als Hauptstadt, was heißen würde ganz Jerusalem gehe an Israel. Palästina lehnte dies jedoch unverzüglich ab und drohte mit einem Abbruch aller Beziehungen zu Israel und den USA. Der EU Außenbeauftragte Joseph Borrell kritisierte den Vorschlag Trumps jedoch scharf und rief zum friedlichen Leben zwischen den zwei Staaten auf. Was ursprünglich als gutgemeinter Plan zum Frieden geplant war, entwickelt sich nun als neues Potenzial für Konflikt

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