»Soko Chemnitz« muss wieder vom Netz

Das linksradikale »Zentrum für politische Schönheit« (ZPS) musste bei seiner umstrittenen Denunzations-Aktion eine Niederlage einstecken. Bei den veröffentlichten Bildern der zu denunzierenden Teilnehmer an den Demonstrationen in Chemnitz hat man sich an fremden Quellen bedient, obwohl die Nutzung zuvor klar untersagt wurde. Juristische Schritte wurden bereits eingeleitet, die Polizei war vor Ort und sammelte Beweismaterial gegen das ZPS und den Ableger, die sogenannte »Soko Chemnitz«, ein. Die Aktion ging also komplett in die Hose.
Zudem erntete das ZPS erhebliche Kritik, selbst aus ihr politisch nahestehenden Reihen. Die Anlehnung an die von der im SED-Staat seitens der Stasi großfläching praktizierten Vorgehensweise mit Fotos, Überwachung, Ausspitzelung und Denunziantentum ging sogar postkommunistischen Politikern zu weit. Derart im Regen stehend, blieb den selbsternannten »Aktivisten« keine andere Option mehr übrig, als die misslungene Aktion einzustampfen.
Ähnlich wie nach den Filmaufnahmen in Lichtenberg, als das ZPS versucht hatte, mit Amateurdarstellern die angeblichen Jagdszenen aus Chemnitz nachzudrehen, um sie mutmaßlich im Nachlauf als angebliche Beweise vorlegen zu können – die Aktion flog auf und seitens des ZPS flüchtete man sich in Ausreden – sucht man nun wiederum nach Auswegen, um die jetzige Aktion irgendwie als Erfolg darstellen zu können.
Angeblich habe es sich bei der »Soko Chemnitz« von Anfang an um eine Falle gehandelt, mit der man politische Gegner anlocken wollte. Ein Versuch, um sich vor den drohenden strafrechtlichen Konsequenzen zu schützen. Denn dazu könnte es wegen Beleidigung, Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz und den Datenschutz kommen.

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