Schäuble schlägt Richtungswechsel in der Flüchtlingspolitik vor

Wie »Welt-Online«, »Focus-Online« und »T-Online« berichteten, fordert Wolfgang Schäuble in einem Interview mit dem »Handelsblatt« eine Neuausrichtung der Migrations-, Asyl- und Flüchtlingspolitik. Europa müsse effizienter, pragmatischer und flexibler mit der Flüchtlings-Problematik umgehen. Man dürfe die Probleme nicht unter den Teppich kehren.
Schäuble erklärt, dass es keinen Sinn mache, dass viele Flüchtlinge aus Afrika zu uns kämen, die in ihrer Heimat dann als Arbeitskräfte fehlen würden. Man müsse mit Afrika kooperieren, aber auch dafür sorgen, dass es weniger Gründe zur Flucht gebe.
Der Bundestagspräsident erklärte zudem, dass man die Sorgen der Bürger in Deutschland rund um das Thema Migration und innere Sicherheit ernst nehmen müsse.
Wie kommt dieser Sinneswandel zustande? Ist das eine Abkehr von Merkel? Oder ist das Wahlkampfrhetorik für die kommenden Landtagswahlen in Bayern und Hessen?
Von Angela Merkel hört man solche Töne allerdings vergeblich.

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